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An der Moldau von Vyssí Brod bis zur Zlatá Koruna (Goldene Krone).
19.-21.08.2011

Die Heldenteams an der Moldau:
Marek & Klemens (Wir beide waren ein 1A Team.)
Andrea & Kathrin (Übrigens, dieses Team ist kein einziges Mal unfreiwillig baden gegangen)
Dirk & Kathrin (Die beiden am Wasser zu überholen war ein Ding der Unmöglichkeit. Auch, wenn man sie nicht gesehen hat, gehört hat man diese niedliche, weiche und warme "Kathrinstimme" immer, egal wie weit man war ;-) .)
Milli & Christoph (Immer oder, besser zu sagen manchmal habe ich mit Klemens beim vorbei fahren eine kleine Erfrischungsdusche für Mili veranstaltet. Es war uns wichtig, dass sie sich keinen Sonnenbrand oder ein Sonnenstich holt.)
Przem & Robert (Vor diesen beiden hatten alle sehr großen Respekt. Immerhin gelingt es nicht jedem nach den ersten 15 oder möglicherweise waren es 20 Sekunden am Wasser, das Boot mit so einer Präzision zu versenken, dass davon nichts zu sehen war. Das Boot war plötzlich von der Moldau verschwunden.)
Sebastian & Magdalena (Jeder von uns hat sich vor der Sonne auf die eine oder andere Art geschützt. Aber die netten "Rangerhüte" von Sebastian und Magdalene, die waren einfach perfekt.)
Stefanie & Martin (Ein gutes Team für jede Lebenslage:-).)

Wie ist eigentlich die Idee zu diesem Moldautrip entstanden....
Nachdem Klemens meinte, dass ihn eine Flussfahrt mit dem Kanu interessieren würde und ich gerade letztes Jahr eine Kanutour an der Moldau gemacht habe, war der Gedanke nicht weit, eine ähnliche Tour diesen Sommer zu unternehmen. Damit ist der erste Grundstein für ein gelungenes Wochenende entstanden.

Vyssí Brod war unser Start. Es ist der erste Campingplatz von welchem die Moldau befahrbar ist und gleichzeitig auch die südlichste Stadt der tschechischen Republik. Die Nähe zur österreichischen Grenze und die relativ kurze Anreisezeit aus Wien (221km, 2,5 bis 3 Stunden Fahrzeit) macht diesen Ort ideal für ein Start ins nasse Wochenende.

Ankunft im Vyssí Brod (Campingplatz Pod Hrází):
Gleich bei der Anreise am Donnerstag haben wir festgestellt, dass wir nicht die einzigen am Wasser sein werden. Der Campingplatz war komplett ausgebucht und unsere reservierte Hütten waren weg. Nach einem Gespräch an der Rezeption haben wir noch zwei freie Zimmer in der Jugendherberge direkt über dem Restaurant bekommen. Ein Bier, ein Schnitzel, ein Langos mit Käse, ein süßen Langos und ein Gulasch mit Brot später sind wir Kräfte sammeln gegangen. Fast habe ich vergessen, die ersten zwei von unserer 14 Personengruppe sind angekommen. Eine Stunde vor Mitternacht haben Kathrin und Dirk den Campingplatz erreicht.
Am Freitagmorgen haben wir uns die Kanus ausgeliehen. An diesem Morgen waren es nur zwei. Mehr bräuchten wir nicht. Schließlich waren wir am erstem Tag nur zur viert und die restlichen 10 sollten am Abend im Kemp "U Fíka" zu uns stoßen.

Tag 1.) Von Vyssi Brod bis zum Campingplatz "U Fíka" im Dorf Nahorany, 21,1km:
Die erste Mutprobe war nach 4 Kilometern die 1,5 Meter hohe Schleuse mit dem Namen Horní mlýn (Obere Mühle). Diese Schleuse war mit dem höchstem Stufenübergang versehen, welchen wir in den kommenden 2,5 Tagen bewältigt haben. Obwohl gerade diese Schleuse nicht sehr freundlich ausgesehen hat, haben wir sie mit Leichtigkeit und einem Lächeln bewältigt.
Kurz später hat uns ein 200m langer Wildwasserkanal erwartet. Hier sind wir nur dank unserer Kraft und Ausdauer nicht baden gegangen. Das Kanu war zwar bis zu einem Drittel voll mit Wasser, aber es schwamm noch und wir haben diese Feuerprobe gleich mit einem Bier gefeiert.
Nach insgesamt 11km haben wir beim Schloss Rozmberk eine Pause eingelegt. An dieser Stelle haben wir einen Begleiter bekommen. Das Regenwetter. Es war eigentlich kein Regen. Eher ein leichter Sprühregen, welcher nach einigen Minuten wieder aufgehört hat und wir hatten wieder unsere 27Grad zurück.

Tag 1.) Campingplatz "U Fíka":
Nach unserer Ankunft im Campingplatz "U Fíka", um 15 Uhr herum, haben wir uns ein ruhiges Plätzchen unter einigen Bäumen ausgesucht. Unser Gedanke war, dass durch den Schatten von den Bäumen wird es in der Früh nicht so heiß im Zelt sein. Die Überlegung war zu diesem Zeitpunkt richtig. Wie sich, aber nach einigen Stunden rausgestellt hat, hatte die Wettervorhersage mit dem Regewetter Recht.
Am Nachmittag haben wir das Kaffeehaus direkt in der Burg Rozmberk besucht. Um in die Burg reinzukommen, ist es notwendig eine Holzbrücke zu passieren. Von dieser Brücke bietet sich ein traumhafter Blick auf die Moldau. Wie wir auf der Brücke standen, haben wir noch einige Boote an der Moldau vorbei paddeln sehen. Zur diesem Augenblick, hatten wir noch nette Pläne für den Abend. "Was zum Trinken kaufen, was zum Grillen kaufen, Feuer machen und gemütlich am Zelt sitzen und grillen".
Diese Pläne hatten wir noch wie wir das Städtchen Rozmberk verlassen haben. Nur zur Info, vom Rozmberk bis zum Campingplatz "U Fíka" sind es nicht ganze 10km. Auf diesen nicht ganzen 10km haben wir einen Wetterumschwung von Sonnenschein auf Sturmregen erlebt.
Nach unserer Ankunft im Kemp und einigen "Slivovice" war uns warm genug um zu überlegen, was wir in diesem Regenwetter machen. Von "Im Regen laufen", "Schwimmen gehen" bis "Eine Runde geht noch" war alles dabei. Nach kurzer Absprache haben wir uns aufgeteilt. Klemens war für den Teil "Im Regen laufen" zuständig und hat auch gleichzeitig unsere Zelte auf Wasserdichtheit geprüft. Es sei gesagt "Wir ALLE haben sehr gute Arbeit geleistet". Kein Regentropfen hat den Weg in´s Zelt gefunden. Ich habe inzwischen Holz für unseren Grillabend gekauft. Wie sich später rausgestellt hat, war dieses Holz, entgegen der Versprechung des Wirten, richtig schön nass und nach mehr als zwei Stunden ist es uns nicht gelungen ein ordentliches Feuer zu entfachen.
Zum Glück ist am Abend die "mit allen Wassern gewaschene" polnische "Kanuistmeinezweitehautgruppe" zu uns gestossen. In dieser Gruppe war auch "Feuerprofi" Sebastian und dank ihm haben wir doch noch das Feuer zum Brennen gebracht und wir mussten nicht kalt essen.

Tag 2.) Von Campingplatz "U Fíka" bis nach Krumau zum Campingplatz "Nové Spolí", 11,7km:
Heute ist es der erste Morgen an welchem wir vollständig sind. Das von ursprünglich 15 doch 14 Personen dabei waren, ist Spitze. Für uns alle war es die erste Nacht im Zelt und obwohl das Wetter gestern am Abend mit Regen überzogen war, haben wir heute Sonnenschein bei 27Grad.
In der Früh haben wir uns die restlichen Boote geholt und ab in die Fluten. Przem und Robert haben gleich die Schwimmfähigkeit des Bootes getestet. Ein Versuch reichte und das Boot war wie von der Moldau wegradiert. So eine präzise Aktion sieht man nicht jeden Tag.
Besseres Wetter konnten wir uns für diesen Samstag nicht wünschen. Die 11,7km haben wir gemütlich hinter uns gebracht. Die Schleusen, welche wir unterwegs durchpaddelt sind, waren eher gemütlich. Genauso wie die "Drive In Mojitobars" auf der Strecke.
Womit allerdings keiner von uns gerechnet hat, waren die Wespen. Einige von uns haben über eine Wespenplage was gelesen. Tatsache ist, dass überall wo wir stehen geblieben sind und wo es etwas zum Trinken oder zum Essen gab, gab es auch Wespen, und zwar nicht wenige. Einer von uns wurde von einer RIESEN Wespe gestochen. Es war Glück, dass derjenige der gestochen wurde, dafür bekannt ist, dass ihn nichts so schnell aus der Ruhe bringt und auch eine sehr hohe Schmerztoleranz hat. Ich habe den Stich so gut wie gar nicht gespürt.
Gerade bei diesem Streckenabschnitt konnten wir die Natur richtig geniessen. Przem hat gemeint, es kam ihm vor als würden wir durch Kanada fahren. Die Landschaft entlang der Moldau ist gerade in diesem Teil noch von Menschen unberührt das ist bei jedem Paddelzug spürbar. Keine fremden Geräusche, wie Autos oder Züge waren zu hören. Nur wir und die Moldau.
Kurz nach 16:30 im Camp "Nové Spolí" angekommen. Nach kurzer Pause haben wir ein Ausflug in die Stadt Krumau unternommen. Ein Spaziergang durch die sehr schöne Altstadt und ein kurzer Blick auf das Schloss Ceský Krumlov gingen sich ohne große Anstrengung aus. Wobei sei gesagt, dass das Schloss Ceský Krumlov nach der Prager Burg der zweitgrößte historische Bau in Tschechien ist und auch seine sehr imposante Ausstrahlung am Felsen direkt über der Moldau macht diese Burg sehenswert.
An diesem Abend wartete ein Tisch im Restaurant "Satlava" auf uns. Ein Restaurant mit offenem Grill (obwohl wir schon so hungrig waren, dass wir sogar beim McDonalds was gegessen hätten) an welchem das Essen vor den Gästen zubereitet wurde. Es netter Abend mit einigen Becherovkastampeln vorm Schlafengehen.

Tag 3.) Vom Campingplatz "Nové Spolí" bis ins Ziel bei "Zlata koruna", 16,3km:
Unser letzter Tag hat begonnen. Vor uns lagen knappe 16km und einige Schleusen. Es waren insgesamt 5 oder 6. Die erste hat auf uns gleich nach den ersten Minuten am Wasser gewartet. Diese Schleuse war zum Wachwerden in der Früh. Bis auf einige Tropfen Wasser im Boot ist nichts passiert. An dieser Stelle passiert die Moldau die Stadtgrenze zur Stadt Krumau und schlänget sich durch die Stadt vorbei am Schloss Krumau.
Gerade unter dem Schloss haben wir die "Königsschleuse" mit dem Namen Mrazkuv mlyn (Mühle bei Herr Frost) gefunden. Diese Schleuse befindet sich einige Meter von der Moldaubrücke, welche die Altstadt mit dem Schloss verbindet. Bis auf vier tapfere "Moldauhelden" sind hier alle baden gegangen. Hier wurde jeder von uns, bis auf die vier Helden, richtig schön NASS ;-). Kaum zu glauben wie schnell die Kanus mit Wasser volllaufen können. In einem Augenblick spüre ich die Sonne im Gesicht und im nächstem schwimme ich im Fluss und such meine Sachen ;-))... Es geht wirklich sehr schnell!

Den Rest des Tages haben wir nur noch genossen. Das Wetter, die Stimmung unter uns, den Weg, die Natur entlang der Moldau, einfach alles.

Es war ein einmaliges Wochenende an welches ich mich noch lange erinnern werde.

DANKE AN ALLE FÜR DIE SUPER STIMMUNG AN DER MOLDAU ;-)
Kategorie: příroda
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